Zu einem guten Essen gehört auch ein gute Tasse Kaffee, und weil „gut“, so ziemlich jeder Kaffee sein soll, wollen wir nur den besten Kaffee haben. Doch woran erkennt man einen guten Kaffee? Alle Hersteller heben besonders hervor, dass ihre Kaffees zu 100 Prozent Arabica Bohnen seien, als wäre das allein das Alleinstellungsmerkmal schlecht hin.
Fakt ist, dass es auf dem Kaffeemarkt nur zwei Bohnenarten gehandelt werden, nämlich Arabica Bohnen und Robusta Kaffeebohnen. Letztere haben nur einen Marktanteil von ca. 36 Prozent. Die Mehrheit aller Kaffeebohnen sind also sowieso Arabica Kaffeebohnen und man muss fast danach suchen, wenn man reinen Robustakaffee haben möchte. Dieser zeichnet sich durch eine schnellere Reifezeit und einen höheren Koffeingehalt aus.
Wir halten also Fest, der beste Kaffee muss nicht immer zu 100 Prozent aus Arabica Kaffeebohnen bestehen. Diese Bohnen alleine sind keine Besonderheit, sondern eher die Regel auf dem Kaffeemarkt.
Es ist sehr schwer eine allgemeingültige Antwort nach dem besten Kaffee zu geben. Denn was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht. Schon allein der kulturelle Hintergrund wohrer man stammt lassen uns Kaffee nach ganz anderen Kriterien beurteilen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Stiftung Warentest hat erst vor kurzem herausgefunden, dass die meisten Kaffees gleich schmecken. Wenn man also wirklich guten Kaffee trinken möchte, so sollte man mindestens darauf achten, wie der Kaffee produziert wurde und woher er kommt, fairgehandelter Kaffee ist. Es gibt mehrere Güte- Nachaltigkeitssiegel für den Kaffeemarkt, das Fairtrade Siegel, oder das Nachaltigkeitssiegel der Rainforest Alliance, sind ein erster Indikator für guten Kaffee. Letztendlich muss jeder für sich entscheiden welcher Kaffee der Beste ist.






